Jürgen Fischer Malerei

Form
Farbe
Fügung

Form Farbe Fügung
Jürgen Fischers Malerei ist vielfältig in ihrer Formensprache – ganz gleich, ob es wiedererkennbare oder abstrahierte Formen sind – und farbenprächtig, ja nahezu getränkt von purer satter Farbe. Seine Bilder erinnern an einen Urknall durch den eine Welt geschaffen wird, in der dann die jeweilige Idee ihre Heimat findet. Aus dem Abstrakten, noch Ungeformten entsteht eine neue, lebendige Form.

Lebendigkeit
Alles in seinen Bildern wirkt lebendig. Durch Bewegung, Komposition und Kontraste pulsiert ein sonniges Gelb, drängt sich ein brennendes Rot auf oder tröstet ein zartes Blau. Hintergrund und Darzustellendes bedingen sich gegenseitig oder gehen derart ineinander über, dass sich ihre Grenzen zueinander auflösen. So greift er ausgehend von einer Idee einer konkreten Form zur gewählten Grundfarbe, nutzt die Vielfältigkeit der Farben und ihre Kombinationsmöglichkeiten und lässt danach dem Bild und dessen Strukturen seinen freien Lauf.

Freiheit
Jürgen Fischer muss nicht jeden Strich vorher überlegt haben. Ihm genügt die Anfangsidee. Ihr gibt er einen Impuls, Farbimpulse, die ihr Eigenleben entwickeln und haben dürfen. Und dann kommt ein Moment, der für ihn das Spannende an der Malerei ist. Der Moment des Zufalls, der Moment, in dem er nicht mehr alles unter Kontrolle hat, sondern in dem sich etwas ergibt und fügt.

Fügung
Mal verstärkt er, mal dämpft er, mal konturiert er durch scharfe Linien, dann wieder durch mehr Kontrast. Er scheut sich auch nicht davor, etwas wieder zu zerstören. Mit dem notwendigen Mut geht er Zerstörung, Überwindung, Wandel und Neuaufbau ein – so lange, bis das, was in der Kommunikation zwischen ihm und dem Bild zur Erscheinung kommt. Oder anders gesagt: So lange, bis es passt.

Passen muss es
Nicht nur ein Titel von einer seiner Bilderserien, sondern auch Jürgen Fischers Einstellung zu seiner Malerei. Es wundert nicht, dass die Themen, mit denen er sich seit rund 40 Jahren beschäftigt, so breit gefächert sind. Entscheidend war und ist das jeweilige Bild und dass es passt. Beim Malen folgt er nicht dem Verstand. Er folgt dem Prozess, der Logik aufhebt und dem Eigenleben der Idee und des Bildes Raum gibt.

Eigenleben
Der Malerei hat er sich immer zugehörig gefühlt. Das Malen, das Bilderschöpfen ist Teil seines Wesens, ist ihm ins Blut übergegangen. Dort ist er identisch mit dem, was er tut und ausdrückt. Wer wissen will, wer Jürgen Fischer ist, muss nur einen konzentrierten Blick auf seine Werke werfen. Er wird feststellen, dass sich Jürgen Fischer vor allem dem Ausdruck zur Schönheit und Ästhetik verschrieben hat. Nicht umsonst werden seine Bilder oft als solche bezeichnet, die die lichte Seite des Gemüts ansprechen und in denen sich die Seele in angenehmer Weise öffnet.

Seele
Auch dem Unsichtbaren, Energetischen widmete sich Jürgen Fischer viele Jahre. Den „Boten des Geistes“ als Symbol gab er Antlitz und Gestalt ohne dabei jemals kitschig geworden zu sein. Seine Engelsgestalten sind nicht lieblich oder puttenhaft, sondern orientieren sich eher an Rilkes Gedanken „Ein jeder Engel ist schrecklich“. Sie zeigen das Ringen mit dem Geistigen und um dessen Unbegreifbarkeit, Unfassbarkeit, obwohl seine Anwesenheit doch ständig spürbar ist.

Anwesenheit
Auch in Fischers aktueller Bilderserie „Heilblumen“ wohnt der Gedanke des Geistes, des Energetischen inne. Laut Fischer ist der Geist nicht nur ein Engel oder der Gottesgedanke – der Geist steckt in allem, in jeder Form, jeder Farbe, jedem Klang. Die Serie „Heilblumen“ will mehr als nur ein Abbild solcher Pflanzen mit heilenden Kräften sein. Sie will das Wesen und ihre Essenz dieser Blumen darstellen. Die Bilder erzählen nicht nur von deren Schönheit oder Kraft, sondern auch von ihrer Zerbrechlichkeit, ihrer Vergänglichkeit und Hingabe.

Hingabe
Jedes Bild ist irgendwann vollendet. Irgendwann passt es. Irgendwann, wenn der Urknall der Idee vorbei, die Vielfalt der Farbe ausgeschöpft und die Form durch den Maler ihre neue Heimat gefunden hat, kommt der Moment des Abschieds. Meist entfernt sich Jürgen Fischer viele Schritte vom Bild, um es von Weiten zu betrachten. Innere Gewissheit ist dann in der Atmosphäre des Ateliers zu spüren.

Der Maler

Auch für den Betrachter entsteht ein faszinierendes Gefühl von Mysterium. Weil etwas zu sehen ist, das der Maler Jürgen Fischer erschaffen hat – geleitet von den Geheimnissen der Malerei. Die Bilder erzählen dann von seiner Liebe und Hingabe zu dem, was er tut. Und dann ist es plötzlich gar kein Mysterium mehr. Dann ist es Malerei. Seine Malerei.

JÜRGEN FISCHER     KUNSTMALER     
Instagram: #juergenfischer.malerei

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